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Geschichte der Tempelritter

Wappen der Templer

"Non nobis Domine, Domine non nobis, Domine, sed nomini, sed nomini tuo da gloriam."

AMEN

"Nicht uns, Herr, Herr nicht uns, Herr, sondern dem Namen, deinem Namen gib Ruhm."

AMEN

Geschichte der Tempelritter

Am 13. Juli 1099 fiel Jerusalem, nach Jahrhunderten unter moslemischer Herrschaft, wieder an die Christen, womit der erste Kreuzzug ein voller Erfolg war. Die Stadt zu erobern war eine Sache, sie anschließend zu halten eine ganz andere. Die meisten Kreuzritter wollten schnell wieder nach Hause, nur ein winziger Teil des Heeres war in der Absicht aufgebrochen, sich niederzulassen. Die Erfolge in Palästina lockten jedes Jahr viele Abenteurer aus Europa an, die bewaffnete Pilgerfahrten unternahmen. Da nun die Häfen wieder in christlicher Hand waren, konnten die Kreuzfahrer sich bequem ins Heilige Land einschiffen, der anstrengende Landweg blieb ihnen erspart. Aber ungefährlich war die Reise auch so nicht, da der große Pilgerstrom reihenweise Räuber anzog. Besonders der bergige Teil der Hauptstrecke von Jaffa über Ramleh nach Jerusalem wurde bald arg von Räubern heimgesucht, so dass sich kaum noch jemand ohne schwerbewaffnete Eskorte auf den Weg machte. Es gab aber auch keinen sichereren Weg. Die Sicherheit war das A und O, denn ohne sie blieben bald die Pilger aus, die dringend gebraucht wurden, um die eroberten Gebiete zu besiedeln. Zudem waren erst viele Christen in der Lage, ein ausreichend großes Heer Bewaffneter zu stellen, das vor Angriffen schützen konnte.

1115 gab es nur wenige Christen im Heiligen Land und König Balduin I. von Jerusalem wusste sich kaum zu helfen. Hugo von Payens, ein Edelmann aus der Champagne, beschloss Abhilfe zu schaffen und einen militärischen Bund zu gründen, der die Pilgerwege schützen sollte. über die Gründung ist kaum etwas bekannt. 1118 legten einige Ritter vor dem Patriarchen von Jerusalem ein Gelübde ab, womit sie sich verpflichteten nach den Regeln des Heiligen Benedikt zu leben - in Armut, Keuschheit und Gehorsam. Zusätzlich schworen sie die Straßen zu schützen. Das Armutsgelübde galt für die einzelnen Ritter, nicht für den Orden.

Die Templer erwarben innerhalb weniger Jahre einen großen Reichtum, da neue Mitglieder dem Orden ihr Vermögen überschrieben. Zusätzlich gab es Schenkungen. König Balduin II. von Jerusalem zog in einen neugebauten Palast beim Davidsturm und schenkte dem Orden seinen alten. Hier zogen die Templer ein, und da der Palast eventuell auf dem früheren Tempel Salomons erbaut worden war, wurden die Ritter bald "Brüder (bzw. Ritter) des Tempels" oder einfach "Templer" genannt. Offiziell hießen sie "Die Armen Soldaten Christi". Das genaue Gründungsjahr des Ordens liegt irgendwo zwischen 1118 - 1120, aber richtig bedeutend wurde er erst, nachdem Hugo von der Champagne 1126 eingetreten war, denn nun nahmen Schenkungen und Anzahl der Mitglieder rapide zu. Die Außenwelt nahm Notiz von den Templern.

Hugo von Payens, wurde um 1080 in der Champagne geboren. Er war Ritter, Herr von Monigny- Lagesse und besaß außerdem Land im Gebiet von Tonnerre, war verheiratet und hatte aus dieser Ehe einen Sohn (sein Sohn Theobald wurde 1139 Abt vom Kloster Sainte- Colombe in Troyes und nahm am zweiten Kreuzzug [1147- 49] teil). Hugo hatte am ersten Kreuzzug (1096- 99) teilgenommen und war 1100 heimgekehrt. Er pilgerte 1104 und 1114 nach Jerusalem, ließ sich schließlich im Heiligen Land nieder. Zu diesem Zeitpunkt spukten ihm wohl schon die ersten Ideen für seine "Armen Soldaten Christi" im Kopf herum. 1127 reiste er mit fünf Brüdern nach Europa, auf Werbetour. Balduin der II. finanzierte die Reise und schickte auch Empfehlungsschreiben mit. Und tatsächlich fanden sie großen Zuspruch.

Hugos Idee vom "Mönchrittertum" war absolut neu, erstmals sprach man davon, Kriegerhandwerk und Mönchtum zu vereinen. Bemerkenswert vor allem, weil in dieser Zeit der religiöse Stand höchstes Ansehen genoss, das Rittertum dagegen als Plage galt, notwendig, aber unangenehm. Die Zeit des Rittertums begann am Ende des 1. Jh. Bis ins 11. Jh. stellte der Adel die gepanzerten Berufssoldaten zu Pferd, erst später fanden sich in ihren Reihen immer mehr Nichtadlige, die Ministerialen. Die Ministerialen waren Dienstmänner des Königs, aus den unteren Schichten, die sich ausschließlich durch Leistung hocharbeiteten. Die Könige setzten sie seit dem 11. Jh. bevorzugt in wichtige Positionen, um dem Adel zu begegnen, dessen Einfluss zu begrenzen. Es war die Chance für einen Bauernsohn, Karriere zu machen. Intelligenz und Einsatz brachten Erfolg. Der Adel betrachtete die Sache natürlich anders, denn plötzlich waren Bürgerliche gleichberechtigt oder sogar höhergestellt.

Die beiden Gruppen unterschieden sich aber nicht nur in der Art, wie sie ihre Posten erlangt hatten - die einen durch Geburt und die anderen durch harte Arbeit-, nein sie unterschieden sich auch in ihrer Auffassung von Treue. Der Adel kämpfte erst für sich selbst und dann für den König, die Ministerialen waren dagegen ihrem Herrn gegenüber absolut loyal. Die Ritter, die eigentlich die Ordnung erhalten sollten, brachten Unruhe. Sie gehorchten nicht immer, raubten und plünderten, wenn es sich ergab. Konnte der König ihre Untaten nicht verhindern, versuchte es die Kirche. Bereits im 10. Jh. wurde der Gottesfrieden ausgerufen und im 11. Jh. noch erweitert. Dieser untersagte den Rittern die Gewalt - an Ostern, in der Fastenzeit und an Sonntagen. Wie bereits erwähnt, waren die Ritter aber ein notwendiges übel, denn sie sorgten für den Schutz des Landes, was sie im 11. Jh. auch zu einer neuen Kraft im Staat machte. Man mochte über sie schimpfen und zetern, aber sie wurden gebraucht. Es war nur eben nicht leicht, sie zu kontrollieren.

Am 13. Januar 1129 fand das Konzil von Troyens in der Nähe von Payens statt. Hier sollten die offiziellen Statuten der Templer verabschiedet werden. Anwesend waren Erzbischöfe, äbte, Adlige und sogar ein päpstlicher Legat, sowie einige Gründungsmitglieder der Templer. Zweiundsiebzig Artikel legten das Zusammenleben im Orden fest (Vorbild waren die strengen Zisterzienserregeln). Die Novizen mussten ein Gelübde ablegen, bezüglich Armut, Keuschheit und Gehorsam. Ihr Motto war "ora et labora" - lebe und arbeite. Beten, Gottesdienstbesuche, militärische Aktivitäten, alles war genauestens geregelt. Ein weißer Habit und ein darüber getragener weißer Mantel sollten den Ritter kennzeichnen. Weiß stand für die Reinheit der Seele. Die Haare sollten kurz geschoren getragen werden, Bärte waren aber erlaubt (das rote Tatzenkreuz der Templer kam erst 1147 unter Eugen III. auf). Der Waffendienst war praktisch orientiert, aber auch geprägt vom ritterlichen Ehrenkodex.

Templer mussten gegen Ungläubige kämpfen, auch wenn sie zahlenmäßig unterlegen waren, gegen Christen durften sie erst kämpfen, wenn sie dreifach provoziert worden waren. Der Pilgerschutz war nicht der Hauptpunkt der Statuten - wie man vielleicht meinen sollte - aber er war auch nicht die primäre Obliegenheit des Ordens, das war die Verteidigung des Heiligen Landes. Das Konzil von Troyes war eigentlich nur eines von mehreren, aber trotzdem das wichtigste, denn hier wurde erstmals der "Mönchritter" anerkannt, und somit die damalige Dreiteilung der Gesellschaft - in Geistliche, Adel und Bauern- umgeworfen.

Der Templerorden bekam jetzt stetig Nachwuchs, aus allen Teilen der Welt reisten Rekruten an. 1129 zogen die Templer dann zum ersten Mal als echte Soldaten in den Kampf - Belagerung von Damaskus. Sie wurden geschlagen und mussten enorme Verluste verbuchen, ihr Selbstvertrauen und der Glaube an die göttliche Berufung waren am Boden. Im gleichen Jahr kam das "Lob der neuen Miliz" raus. Laut diesem sollte der bewaffnete Kampf, genauso wie das Mönchsleben, zum Heil führen. Die Templer und das Papsttum schlossen eine Allianz und von nun an dienten die Ritter dem Heiligen Stuhl, wofür sie viele Privilegien von den Päpsten erhielten. Das erste Mal wurde 1139 eine Aktion der Templer offiziell von einem Papst gutgeheißen.

Innozenz II. lobte die Tugend der Ritter, gewährte ihnen weitgehende Rechte, von denen das wichtigste zweifellos die Garantie auf die Unabhängigkeit des Ordens war, die einzige Ausnahme war der Papst, nur ihm brauchten die Templer Rechenschaft abzulegen. Sie waren aber nun keiner weltlichen Macht mehr unterstellt, niemand durfte den Lehnseid von ihnen fordern, sie waren völlig autonom. Der Orden bekam seine eigenen Kirchen, konnte seine Seelsorger frei wählen (die nur noch dem Großmeister unterstellt waren, keinem Bischof mehr), brauchte keinen Kirchenzehnten zu zahlen, wogegen er ihn aber von der Bevölkerung erheben konnte und der Papst bürgte persönlich für die Sicherheit von Mitgliedern und Besitz. Was sie im Kampf erbeuteten durften sie komplett behalten. Es waren wirklich einzigartige Vergünstigungen, gegen die Fürsten und Bischöfe Sturm liefen, gingen sie doch größtenteils zu ihren Lasten. So mancher Papst musste diese Rechte nochmals bestätigen.

Die Templer selbst hatten eine strenge Rangfolge, Auf- und Abstieg gab es nicht. Typisch für die mittelalterliche Ordnung, in der jeder seine Rolle mit der Geburt bekam und sie bis zum Lebensende spielen sollte. Bei den Templern gab es die Dreiteilung in Kämpfende, Betende und Arbeitende. Die Kämpfenden setzten sich aus Rittern zusammen, die aber auch Mönche waren. Dieser Stand teilte sich in die Ritter und die dienenden Brüder. Beide Gruppen ritten zu Pferd in die Schlacht, dienende Brüder waren aber Ritter zweiter Klasse, weniger gepanzert und leichter bewaffnet, und meistens weniger geübt mit den Waffen. Sie standen daher auch in der Schlacht hinter der ersten Front. Zu welcher Kategorie man gehörte, ergab sich aus Besitz und Herkunft. Der Ritter durfte den weißen Umhang tragen, der dienende Bruder musste sich mit dem schwarzen zufrieden geben. Nur Adlige bekamen in der Regel Waffenunterricht in ihrer Jugend und konnten eine ausreichend große Mitgift mitbringen, um als Ritter aufgenommen zu werden (zu einem Ritter gehörten damals drei Pferde, schon die ein kleines Vermögen wert). Auf einen Ritter kamen ca. zehn dienende Brüder. Im Heiligen Land waren damals um die dreihundert Tempelritter stationiert (wohl nie mehr als 500), rechnet man die Dienenden dazu waren kaum jemals mehr als 5500 Mann da. Die Ritter fühlten sich als Elite und ließen das auch ihr Umfeld wissen. Schon bald sprach man nicht nur von ihren Heldentaten und ihrer Tapferkeit, sondern auch von ihrem Stolz und ihrer Arroganz.

Viele Abenteurer zogen Ruf und Ausstattung der Templer an, aber die meisten wollten kein Gelübde ablegen - sie konnten Brüder auf Zeit werden. Für einen bestimmten Zeitrahmen verpflichteten sie sich den militärischen und religiösen Pflichten und konnten anschließend den Orden wieder verlassen. Weiter gab es die "Turkopolen", reine Kämpfer, die gegen Sold operierten. Sie waren Ergänzungstruppen, die ihren Namen durch ihre Bewaffnung - mit Pfeil und Bogen, leicht gepanzert und schnell = nach Türkenart- erhalten hatten. Am religiösen Leben nahmen sie nicht teil. Nur die Kaplane zählten bei den Templern zum betenden Stand. Sie waren nur wenige, ausschließlich betend und nie kämpfend, hielten die Gottesdienste und nahmen die Beichte ab. Die Betenden und Kämpfenden genossen höchstes Ansehen, wogegen die Masse der Arbeiter nur schuften durfte. Lohnarbeiter, Leibeigene und Fronpflichtige bewirtschafteten die Ländereien der Templer.

Und es gab auch Sklaven. Im Heiligen Land wurden gefangene Sarazenen für einen Großteil der Arbeit eingesetzt. Sie waren auch der Grund für einen Streit zwischen Papst und Großmeister 1237, da sich der Orden weigerte, die Sklaven, die darum baten, zu taufen. Der Knackpunkt war, dass Christen nicht als Sklaven gehalten werden durften, für die Moslems war es ein Weg in die Freiheit. Aber der Orden setzte sich gegen den Papst durch, die Sklaven blieben wo sie waren. Erwähnt werden müssen auch noch die Donats und die Confrater/ Confrates. Beides bot die Möglichkeit sich dem Orden anzuschließen, ohne tatsächlich einzutreten. Erstere verschenkten sich selbst und einen Geldbetrag an den Orden, wurden dadurch keine Mitglieder, sicherten sich aber das Recht, die Gelübde abzulegen, wenn sie es wollten. Die Confrates (man konnte auch als Frau Confrater werden !) wollten überhaupt nicht in den Orden eintreten, sie waren "Freunde" des Ordens, die ihn unterstützten und dafür mit ihrem Titel angeben durften.

Der Orden wollte Rekruten, die höchsten moralischen Ansprüchen genügten, konnten aber nicht wählerisch sein, da jeder Mann gebraucht wurde. So wurde den Rekruten der Einstieg leicht gemacht, waren sie dann erst mal drinnen, mussten sie sich tadellos benehmen. War man Vollmitglied, sorgte schon die strenge Disziplin dafür, dass jeder spurte. Alles war genauestens geregelt, selbst der normale Alltag hatte seine militärische Strenge. Es war alles ausdrücklich verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt war. So durfte sich beispielsweise niemand ohne Erlaubnis waschen. Bei größeren Regelverstößen drohte der Rausschmiss. In den Niederlassungen urteilte das Kapitel über Verfehlungen, waren die Templer unterwegs, übernahm die Kontrollfunktion die Gemeinschaft, denn auch außerhalb sollten sie möglichst nach den Regeln leben. Jeder war erst Bruder auf Probe, vor dem Eintritt wurden die Ordensregeln verlesen. über die Aufnahme entschied immer das Kapitel. Nur wenn man männlich, über 18 Jahre, nicht verlobt, verheiratet, verschuldet, exkommuniziert oder Mitglied eines anderen Ordens war, konnte man Templer werden. Körperliche Tüchtigkeit war eine weitere Voraussetzung und die übereinstimmung mit der katholischen Kirche.

Die Ritter hatten sich vorrangig um ihre Pferde zu kümmern, denn von ihrem Zustand hing in der Schlacht ihr Leben ab. Gleiches galt für das restliche Material, wie Rüstung, Waffen und Sattel. Aber die Ritter mussten nicht nur für den perfekten Zustand ihrer Utensilien sorgen, sie mussten vor allem ständig üben. Im 11. Jh. war der Angriff mit der Lanze allgemein üblich, und diese konnte eine gewaltige Wucht haben, wenn der Ritter mit ihr umgehen konnte. Das Zusammenspiel von Mensch, Pferd und Waffe musste perfekt sein, um den Gegner aus dem Sattel zu stoßen. Da die Ritter in ihren schweren Rüstungen auf dem Boden wie Enten auf dem Trockenen agierten, war es umso bedeutender, denn sie wurden unten leichte Beute für die Unberittenen. Die Turniere boten die Möglichkeit des Kräftemessens unter recht realistischen Bedingungen. Aber auch auf der Jagd konnte man seine Geschicklichkeit beweisen. Der Adel machte das eine wie das andere, den Templern aber war beides verboten.

Sie zogen im Heiligen Land von einer Niederlassung zur anderen und hielten sich dadurch in Form, denn unterwegs konnten sie jederzeit auf Räuber oder auch Löwen stoßen, an denen sie sich erproben konnten. Und praktisch daran war, das sie so die Wege sicherten. Damals hing der Sieg vorrangig von den Reitern ab, sie konnten eine Schlacht entscheiden. Aber die Templer wollten nicht nur einfach siegen, sie wollten es mit Stil tun. Eine ihrer Regeln gab ihnen vor, die ritterliche Tätigkeit so elegant wie möglich zu verrichten. Auch im Kampf galt das Gehorsamsgelübde, der festgelegte Platz in der Schlachtordnung durfte auf keinen Fall verlassen werden. Disziplin war das Zauberwort. Die Truppenbewegungen wurden in strengen Reihen unternommen, immer abwehrbereit. Das Standesbewusstsein (Arroganz) des Ritters sorgte für gewöhnlich in der Schlacht dafür, dass sie schlecht mit den Bogenschützen und dem Fußvolk zusammenarbeiteten. Es kam einfach keine Einheit zustande. Dieses Problem hatten die Templer gelöst, bei ihnen scherte man nicht aus, man gehorchte.

Die Templer gab es aber nicht nur in Palästina, es gab auch eine Niederlassung auf der Iberischen Halbinsel. Diese war eher durch Zufall entstanden, durch den Reconquista, den Kampf zur Vertreibung der Moslems. Obwohl es nur eine Nebenstelle war, die zudem immer nur als zweitrangig galt, fand der Großteil der Aktionen der Templer bis zum Beginn des zweiten Kreuzzuges (1147) in Spanien und Portugal statt (der Großteil dessen, was hier erwirtschaftet wurde floss aber weiterhin nach Palästina). Die Templer hier blieben weitgehend sich selbst überlassen, sie mussten sich selbst finanzieren und eigene Soldaten anwerben. So dienten dem Orden hier auch meist Spanier und Portugiesen - Einheimische kämpften für ihr eigenes Land, finanziert durch eigene Mittel. Hier war nicht viel von dem geplanten internationalen und gesamtchristlichen Gedanken zu spüren. Als der König von Portugal den Templern 1169 ein Drittel des Landes südlich des Tejo versprach, wenn sie fortan ihre Kräfte ausschließlich für Portugal einsetzten, nahm der Meister an und somit löste sich die Nebenstelle vom Rest des Ordens.

1250 forderte der Papst die Templer und die Johanniter erneut zum Kampf gegen die Mauren in Spanien auf, ein Kampf, den sie vernachlässigt hatten. Zwischen den Templern und dem König von Aragon brodelte es, als sie sich 1292 weigerten, seinen Angriffskrieg gegen das christliche Navarra zu unterstützen. Er befahl sie ins Heer, drohte bei Nichterscheinen mit Bestrafung. Er wollte keinen Staat im Staat dulden, womit er nicht alleine stand.Seit dem 13. Jh. hatte der Nationalstaat immer mehr Befürworter, die Macht fing an sich zu verlagern, von vielen kleinen Großen hin zu einem Monarchen, der die Macht im Land hatte. Den Templern sollte der Streit schließlich auch zum Verhängnis werden. Nur Portugal bildete die Ausnahme, denn hier gab der Orden 1169 seine Unabhängigkeit auf und unterstellte sich freiwillig dem König.

Bis zum zweiten Kreuzzug (1147) kümmerten sich die Templer hauptsächlich um den Pilgerschutz. Sie beherbergten die Reisenden auch. Die ersten Jahre dienten der Etablierung. Bedeutend waren die Jahre unter dem Großmeister Gerhard von Ridefort (1185- 91), dem es durch geschickte Manipulationen gelang, seinen Kandidaten Guido von Lusignan, auf den Thron von Jerusalem zu setzen, nachdem Balduin V. plötzlich gestorben war. Gerhard von Ridefort stammte aus Flandern, war ca. 1170 als fahrender Ritter ins Heilige Land gekommen. Nach kurzer Zeit wurde er Marschall des Königreichs Jerusalems. Durch eine schwere Krankheit kam er zu den Templern, hier erholte er sich und trat nach seiner Genesung dem Orden bei. Seine Karriere verlief steil nach oben. Bereits 1183 wurde er Seneschall und 1185 Großmeister. Aber er war nicht nur geschickt und intelligent, sondern auch arrogant und ein echter Haudegen - manche nannten ihn sogar hinter vorgehaltener Hand verrückt.

1185 wurde ein Waffenstillstand geschlossen und Syrer und Christen hielten sich an ihn, bis 1187 Rainald von Châtillon - Herr über Transjordanien -eine große Karawane der Moslems angriff. Saladin, der inzwischen über Syrien und ägypten herrschte, verlangte Wiedergutmachung. Rainald weigerte sich und schon rief Saladin zum Heiligen Krieg gegen die Christen auf. Die Moslems brachten das größte, bis dahin dagewesene, Heer auf und belagerten Tiberias. Jerusalem war geschockt und schnellstens wurde eine Armee auf die Beine gestellt. Aus jeder Stadt und jeder Festung wurden alle entbehrlichen Kämpfer herbeigeholt. Das christliche Heer (auch nicht gerade wenige) sammelte sich einen Tagesmarsch von Tiberias entfernt, an den Quellen von Saffuriya. Hier war Wasser, ein unbedingtes Muss für die Versorgung von Mensch und Tier, besonders bei der herrschenden Sommerhitze. Die Anführer beschlossen hier abzuwarten und bis zur Nacht blieben sie ihrem Vorhaben treu, doch dann ließen sie sich von Gerhard von Ridefort überreden und am 3. Juli brach das Heer gen Tiberias auf. Sie gerieten schon bald unter Beschuss.

Saladin ließ seine Bogenschützen Unmengen von Pfeilen abschießen, wich der direkten Schlacht aber immer wieder aus. Die Christen mussten in der Hitze langsam weiterziehen und als alle kurz vor dem Verdursten standen und viele bereits verdurstet waren, griffen Saladins Truppen an. Aber wieder nicht direkt, sie zündeten die Sträucher um ihre Gegner an, worauf die Fußsoldaten flohen und die Reiter schutzlos zurückließen. Die Hälfte der Christen starb an diesem Tag, die andere Hälfte wurde von Saladin gefangengenommen. über 200 Templer, die er so in seine Gewalt bekam, ließ er sofort hinrichten, nur Gerhard von Ridefort wurde verschont. Ein kluger Zug Saladins, denn der Großmeister war ihm noch sehr nützlich. Das Königreich Jerusalem war schutzlos und Saladin konnte es ohne Probleme und fast vollständig einnehmen. Gerhard wurde mehrmals gezwungen, die Besatzungen von Städten und Burgen, zur Kapitulation zu überreden - die Templerburgen konnten sich den Anweisungen ihres Großmeisters nicht widersetzen, man denke an das Gehorsamsgelübde. Kampflos gingen so drei Burgen in Saladins Hände über. Als Saladin mit seinen Eroberungen durch war, ließ er den Großmeister im Dezember 1187 frei. Nach dieser Katastrophe war es, als gäbe es den Templerorden gar nicht mehr. Die meisten Ritter waren tot, Jerusalem verloren und die überlebenden verschanzten sich in den Burgen, die übrig geblieben waren. Außer ein paar unbedeutenden Festungen war dem Orden nichts geblieben, dahin waren Stolz und Arroganz.

Im Oktober 1187 war also Jerusalem, nach zwei Wochen Belagerung, an die Moslems zurückgefallen. Den Christen blieben im Heiligen Land nur die Städte Antiochia, Tripolis und Tyrus, dazu vier Burgen. Tyrus, das fast uneinnehmbar war, wurde zum Mittelpunkt des Widerstandes. Das änderte sich erst, als Akkon zurückgewonnen werden konnte. Gerhard von Ridefort, der Unglücksbringer, starb beim Angriff auf Akkon im Oktober 1190. Im Juli des drauffolgenden Jahres fiel die Stadt und wurde zur neuen Hauptstadt. Die Templer zogen mit, und wagten in ihrer neuen Zentrale einen neuen Anfang. Ihre erste Tat war die Wahl eines neuen Großmeisters, nachdem das Amt ein Jahr unbesetzt geblieben war. Die Christen im Heiligen Land hatten wirklich Glück, Saladin beging einige Fehler, z.B. zerstörte er den christlichen Staat nicht ganz, und der Verlust Jerusalems begeisterte die Menschen in Europa für einen neuen Kreuzzug.

Die Templer erhielten Spenden in Mengen und Massen an Rekruten meldeten sich in den Komtureien. So kam es denn auch schließlich zum dritten Kreuzzug (1189- 92). Diesmal wurde die Sache aber anders angepackt, denn es war ein richtiger Feldzug und keine Pilgerfahrt mehr. Kaiser Friedrich Barbarossa nahm 1188 das Kreuz und im Mai 1189 zogen 50000 Deutsche auf dem Landweg gen Heiliges Land. Was ankam war ein Fünftel dessen, was die Reise angetreten hatte - 10000 Krieger erreichten das Ziel. Barbarossa war in Ostanatolien verunglückt, der Rest des Heeres auf und davon. Franzosen und Engländer hatten den Seeweg gewählt, weswegen sie nicht nur vollständig und ausgeruht eintrafen, sondern auch noch Belagerungsgeräte mitbrachten. Sie stürzten sich gleich auf Akkon und die Stadt fiel schnell. Jerusalem lag wieder zum Greifen nah. Templer, Johanniter und auch die Großen des Reiches rieten aber von der Einnahme ab, denn da blieb immer noch das Problem die Stadt zu halten, wenn man sie denn erobert hatte - das Heer wollte wieder in die Heimat zurück. So wurde diese Eroberung verworfen und am Ende des Kreuzzuges hielten die Christen das Land zwischen Akkon und Jaffa, Jerusalem blieb weiterhin moslemisch. Saladin garantierte aber allen Pilgern freien Zugang zu den heiligen Stätten.

König Guido von Lusignan dankte 1192 ab und neuer König über das Kreuzfahrerreich wurde Heinrich von der Champagne. Er war nicht sonderlich geeignet. Statt zu regieren, worauf er wenig Lust hatte, verwüstete er das Reich. Die Templer und die Johanniter waren so die einzigen, die noch Macht ausüben konnten und es auch taten. Die Templer hatten sich wieder aufgerappelt und mischten sich in die Politik ein, wenn sie auch nicht viel erreichen konnten. Aber wiedereinmal kam ihnen das Glück zu Hilfe. 1193 starb Saladin und sein Reich zerfiel. Statt gegen die Christen zu agieren, kämpften die Moslems gegeneinander. Aber auch die Natur gebot dem Krieg Einhalt, denn zu Beginn des 13. Jh. herrschten Erdbeben und Hungersnöte im Heiligen Land. So brach eine friedliche Zeit an, die die Templer nutzten, um neue Festungen zu bauen und alte zu verstärken. Sie herrschten jetzt total souverän über ihre Ländereien, verhandelten mit verschiedenen Fürsten und schlossen Friedensverträge statt gegen die Moslems zu kämpfen - eine neue Taktik hielt Einzug, die ausgesprochen vernünftig war, schon allein wegen ihrer schwachen Position. Papst Innozenz III. verurteilte ihre Handlungsweise aber aufs Schärfste, erklärte sofort jeden Kampf gegen die "Ungläubigen" zum Heiligen Krieg.

Der vierte Kreuzzug folgte, aber nicht viele erhörten den Ruf. Magere 30000 Mann brachen 1202 auf, per Schiff nach ägypten. Venedig stellte die Schiffe zur Verfügung, unter der Bedingung, dass die Kreuzfahrer die christliche Stadt Zara für sie zurückeroberten. Und so geschah es. Danach belagerte das Heer Byzanz und nachdem sie auch dort Erfolg hatten, nahmen sie das ganze byzantinische Reich ein und teilten die riesige Beute unter sich auf, worauf sie den Kreuzzug für beendet erklärten. Es war schon ein merkwürdiger Kreuzzug, denn statt nach Jerusalem zu ziehen und die Ungläubigen zu bekämpfen, brachte man Christen um. Auf den vierten Kreuzzug folgte unweigerlich der fünfte. Als der deutsche Kaiser Friedrich II. zu diesem aufbrach, durften die Templer nicht teilnehmen, da Papst Gregor IX. mit ihnen im Streit lag. So gehorchten Templer, Johanniter und der Patriarch von Jerusalem und boykottierten den Kreuzzug. Trotzdem gewann Friedrich Jerusalem zurück, und dazu noch andere bedeutende Landstriche - fast ohne Kampf. Friedrich verhandelte und schloss 1229, nach nur einigen kleinen Kabbeleien, einen Friedensvertrag. So ging Jerusalem wieder an die Christenheit, nach über 40 Jahren in moslemischer Hand. Davon ausgeschlossen waren aber der Tempelplatz mit der El- Aqsa- Moschee und dem Felsendom - das Gebiet, auf dem das Stammhaus der Templer stand.

Die Templer blieben dem Papsttum weiter treu, obwohl es sie schwer getroffen hatte, nicht am fünften Kreuzzug teilnehmen zu dürfen. Innozenz und Gregor hatten den Orden in eine schwere Krise getrieben, denn die Kreuzzugidee war eine der Grundlagen der Templer, ebenso wie die Treue zum Papst. 1228 zeigte der Orden schon Auflösungserschienungen, hielt sich aber immer noch. Richtig hoffnungslos erschien die Lage dann aber nach dem Verlust des Heiligen Landes 1291. Europa wollte nicht mehr um Jerusalem kämpfen, der Geldfluss versiegte. Demoralisiert, geschwächt und der Mittel beraubt, zog der Orden nach Zypern. Man beschloss weiterhin gegen die Moslems zu kämpfen und nach zwei Jahren in der Versenkung traten die Templer nach außen hin wieder in Erscheinung. Jakob von Molay wurde zum neuen (und auch letzten) Großmeister gewählt. Er kündigte Reformen an, war aber nicht der Mann, der neue Ideen und Visionen verwirklichen konnte. Er war zwar mutig und einsatzwillig, zeigte aber nur durchschnittliche Führungsbegabung und konnte den Orden nicht in die neue Zeit führen.

Jakob von Moley machte sich von Zypern aus auf nach Europa, um zum Kreuzzug aufzurufen, aber ohne Erfolg. Die Zeit war vorbei, man hatte das Heilige Land aufgegeben. So waren die Templer auf sich selbst gestellt, und sie brauchten schon bis 1300, um überhaupt wieder soweit zu sein, an großen Kämpfen teilnehmen zu können. Zusammen mit Johannitern und einigen Kreuzfahrern griffen sie Alexandria, das Nildelta und die Küste bei Tortosa von der See her an. Eigentlich waren es nur Raubzüge, die dazu noch alle scheiterten. Nur die Mini- Insel Ruad konnten sie erobern, und die hatte nicht mal eine eigene Wasserversorgung. Trotzdem wollten sie sie zum neuen Stützpunkt machen. Als die Marmelucken Ruad 1302 angriffen, war es für sie überhaupt kein Problem, Insel und Festung einzunehmen. Die Templer wurden nach ägypten gebracht, nicht mehr wie früher üblich hingerichtet - man sah die Templer nicht mehr als Gefahr an. Für die Templer war es das Aus, denn an diesem Tag fand ihr letzter richtiger Kampf statt.

Die Besitzungen in Zypern hatten die Brüder noch, wurden aber hier nur geduldet. Sie versuchten wieder Macht zu gewinnen und unterstützten offen den Aufstand Amalarichs gegen Heinrich, König von Zypern, um ihn sich für später zu verpflichten. Aber ihr Plan ging nicht auf. Da stand der Orden nun. Ein Umzug nach Europa war auch nicht so leicht, denn das Verhältnis zu den Königshäusern von Spanien, Frankreich und England war gespannt. Die Monarchen wollten den Einfluss und den Reichtum des Ordens nicht so gerne im eigenen Land haben, konnte sich doch schnell wieder ein Staat im Staate bilden, der keinen königlichen Befehlen gehorchen würde. Ab 1305 kamen Gerüchte über die Templer in Umlauf, die von Ketzerei, Sodomie und Götzenkult berichteten. Esquieu von Floryan, ein vom Orden ausgeschlossener Ritter, trat als Zeuge auf. Zunächst versuchte er sein "Wissen" bei Jakob II. loszuwerden, der aber nichts davon hören wollte, denn der Orden hatte ihn kräftig gegen die Mauren unterstützt und auf diesen Dienst wollte er auch zukünftig nicht verzichten. Offene Ohren fand Esquieu dagegen 1306 in Frankreich. Berater König Phillips wurden zur Erkundung ausgeschickt, Spione in den Orden eingeschleust und am 13. Oktober 1307 verhaftete die königliche Polizei alle Templer in Frankreich - nicht viel mehr als eine Handvoll konnte entkommen - wegen Ketzerei. Eine recht vermessene Aktion Phillips, denn schließlich unterstanden die Templer nur dem Papst und keiner weltlichen Macht, und außerdem hatte Phillip 1303 selbst einen Schutzbrief, der die persönliche Sicherheit des Ordens verbürgte, ausgestellt.

Die Anschuldigungen waren suspekt und es hätte auch kein Prozess stattgefunden, hätte Phillip nicht darauf gedrängt. über seine Gründe kann man nur spekulieren, wohl Macht- und Geldgier, eventuell auch Hass. Phillip legalisierte die Verhaftung nachträglich, indem er Papst Clemens V. um Erlaubnis bat. Dieser zögerte, bis Jakob von Molay ihn bat, ein Verfahren zuzulassen. Reinen Gewissens wollte er die Behauptungen wiederlegen, der Welt die Unschuld der Templer beweisen. Phillip machte sich auf die Suche nach Verbündeten. Er rief Könige auf, sich auf seine Seite zu stellen, aber viele konnten sich dazu nicht entschließen, taten es letztlich nur widerwillig und auf Befehl des Papstes. Neun Monate dauerte es, bis die päpstliche Bulle europaweit griff und viele Templer konnten in dieser Zeit entkommen, viele saßen aber auch in Gefängnissen und alle Güter des Ordens waren konfisziert. Die Untersuchungen zogen sich hin und obwohl sie ab August 1308 offiziell der Kirche unterstanden, zog Phillip im Hintergrund die Fäden. Er rang dem schwachen Papst Zugeständnis um Zugeständnis ab, bis alle Ausschüsse mit Phillips Anhängern besetzt waren. Clemens konnte den Templern nur noch helfen, indem er versuchte Zeit zu schinden. über das Urteil gab es bald keinen Zweifel mehr, unter Folter brachen die Templer zusammen und gaben schließlich zu, was immer ihre Ankläger wollten. Am 26. Mai 1311 erklärte der Papst die Untersuchungen für abgeschlossen, am 16. Oktober trat das Konzil von Vienne zusammen, wo das Schicksal der Templer entschieden werden sollte.

Phillip drohte dem Papst, mit seinem Heer nach Vienne zu kommen, worauf dieser die Auflösung des Ordens am 22. März erklärte. über die Liquidation beriet die Kirche noch bis Mai 1312, vor allem ging es um die Aufteilung der Güter. Allen Besitz der Templer außerhalb der Iberischen Halbinsel erhielten die Johanniter. Für Spanien und Portugal fand sich erst 1317 eine Lösung. Der neue Christusorden trat das Erbe in Portugal an, vereinigt wurden die Güter der Templer und Johanniter in Spanien. Clemens gab nach dem Konzil von Vienne eine Bulle aus, die angab, wie mit den Rittern zu verfahren war. Die, die unschuldig waren oder gestanden, bekamen eine Pension und durften in ein Kloster ihrer Wahl eintreten (das Mönchsgelübde galt weiter !). Wer leugnete oder ein Geständnis widerrief, sollte strengstens als Ketzer bestraft werden. über die vier höchsten Würdenträger des Ordens wollte der Papst selbst urteilen und so wurden sie am 18. März 1314 zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei der Verkündung erhoben sich Jakob von Molay und Gottfried von Charney und stellten klar, dass der Orden und seine Statuten heilig und sie nur durch die Folter geständig gewesen wären. Noch am selben Tag starben sie den Ketzertod auf dem Scheiterhaufen.

Angeblich verfluchte Jakob, schon auf dem Scheiterhaufen stehend, seine Widersacher. Er prophezeite ihnen, dass sie sich noch im selben Jahr vor Gott zu verantworten hätten. Clemens starb einen Monat später, an der Ruhr, Phillip im Dezember, einigen anderen Hauptbeteiligten erging es ebenso.

Dit der Auflösung und dem Tod des letzten Großmeisters war alles vorbei, soweit es die offizielle Seite betraf. Das Volk vergaß die Templer allerdings nicht, viele glaubten, dass der Orden weiterbestünde, ganz im Geheimen

wohin waren die entkommenen Brüder gegangen?

Immer wieder regte sich so die Phantasie der Menschen und der Mythos lebte weiter.