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Runengymnastik

Runenstein

Runengymnastik

Inhaltsverzeichnis
    Ziele
    Is-Grundstellung
    Zehenstand
    Denken des Runenlautes
    Heben der Arme
    Auf einer Ausatmung
    Mit tiefster Tonlage beginnen
    Aufgliedern des Runenwortes
    Üben der Is-Rune
    Soweit es die Form der Runenerlauben
    Im Liegen
    Os-Übung im Stand und Liegen
    Runenkombinationen

    Ziele:

    Körper und Haltungsbeherrschung
    Gedankenkontrolle durch Gesang
    Gefühlskontrolle
    Bewusstwerdung der Rune selbst
    Beherrschung des Willens

Runengymnastikübungen

Runengymnastikübungen
Runengymnastik kann prinzipiell zu jeder Tageszeit und an jedem Ort durchgeführt werden. Es hat sich aber gezeigt, dass es dennoch Unterschiede in der Auswirkung gibt, die von der Tageszeit, vom Ort oder der eigenen Vorbereitung abhängig sind:

    In der Früh ist sie intensiver als am Abend
    In der Natur kraftvoller als in geschlossenen Räumen
    Nackt sind die Empfindungen stärker als bekleidet
    In welche Richtungen die übungen durchgeführt werden haben einen weiteren wesentlichen Punkt in der Wirkung und Intensivität:
    Mit dem Kopf nach Norden= im Magnetfeld der Erde
    Mit dem Kopf nach Osten oder Westen= Induktionshaltung (anregende Haltung)
    Schräge Positionen (NW oder SO)= Mischwirkungen

In der Natur und bei den Tieren können unterschiedlichste Reaktionen bemerkt werden. Es macht auch einen Unterschied, ob einleitende Rituale (Bannungen oder Weihungen) vorher und nachher durchgeführt werden.
Phänomene beim Runenstellen oder der Runengymnastik sind:

    Zuckungen, Krämpfe und Energieschübe zeigen, dass sich Kanäle öffnen und der Körper das freie Fließen der Energien wieder erlangt. Diese Erscheinungen sind begrüßenswert!!
    Kribbeln zeigt das Fließen der Energien an!!
    Zittern und Schütteln sind eventuell Zeichen einer Trance
    Schaukeln tritt auf, wenn sich der Körper auf die Energieform einstimmt. Folgen Sie der Richtung und gehen Sie die Rune in der jeweiligen Richtung weiter

    Warmer Schweiß ist ein Anzeichen für Reinigungsprozesse und Aufheizung
    Kalter Schweiß zeigt Kreislaufprobleme an- sofort aufhören!
    Gähnen und Aufstoßen sind Mechanismen ruhendes und stagnierendes QI (Energie) zu entfernen
    Starke Darmbewegungen und Blähungen sind ebenfalls Zeichen sich lösender Blockaden

Nach Beendigung der Runengymnastik oder jeder einzelnen Rune massiere die Energie zuerst in die Ohrläppchen, dann im ganzen Gesicht und schließlich in den Körper ein. Konzentriere die überschüssige Energie im Dantien oder Hara-in Ihrer Mitte!

    Ausgehend von der Is-Grundstellung führen wir,

    tief einatmend, die Arme seitlich (oder vorne, je nach dem beabsichtigten Asana) hoch; halten nach Einnahme der jeweiligen Runenstellung den Atem einen Augenblick an und intonieren dann auf einer Ausatmung Laut oder Wort der betreffenden Rune; atmen abermals voll ein und kehren - Arme vorne oder seitlich senkend - zur Ausgangsstellung zurück.
    Seitliches Hochführen der Arme empfiehlt sich unter anderem bei Is, Man, Eh, Not; Armheben nach vorne bei Is, Man, Fa, Ka, Laf.

    In den Zehenstand gehen beim Hochheben der Arme,

    zurück in den festen Stand beim Senken.

    Denken des Runenlautes oder -wertes während der Einatmung.

    Beim Heben der Arme singen,

    summen oder sprechen der in Frage kommenden Laute, - erneut einatmen und in Runenhaltung die Lautübung wiederholen, - abermalige Einatmung und beim Abwärtsgleiten der Arme zum dritten Male die runischen Worte oder Laute.

    Auf einer Ausatmung:

    Aus der Grundstellung Arme hochführen, intonieren des entsprechenden Lautes, kurzes Verharren im Runenasana und weitersingend, Arme wieder sinken lassen.
    Bei Is oder Man regelrechtes Armkreisen, ohne mit dem Ton auszusetzen.

    Mit tiefster Tonlage beginnen,

    ansteigen beim Heben der Arme bis zur höchsten, und wieder zurück zum dunkelsten Ton beim Senken der Anne.

    Aufgliedern des Runenwortes:

    Als Beispiel: Man:
    Auf M Arme hochführen,
    A in erreichter Manhaltung,
    N, nasal, beim weiten Außenbogen herabgleitenden Armen.

      üben der Is-Rune mit wechselseitigem Hochführen der Arme zur „Allschaltung“:

      a) Rechter Arm im Zuge der Einatmung vorne hoch, über den Kopf erhoben kurz anhalten, ausatmend herabführen und zugleich den linken Arm hochheben, Atem einen Augenblick halten, gleichzeitig sodann linker Arm ab, rechter hoch, und so fort im rhythmischen Wechsel.
      b) Das Auf und Ab der Arme innerhalb einer Atemstauung vollziehen.
      c) Das wechselseitige Auf und Ab mit dem I- oder Is-Laut verbinden.
      d) Arme im seitlichen Außenbogen heben und senken, unter Berücksichtigung des oben Gesagten.

      Soweit es die Form der Runen erlauben,

      die wechselnde Handgestik auch in den Sitzasanas durchführen.

      Desgleichen im Liegen.

      Als Beispiel: die Rune Is:


      a) Aus der Sie-Lage beide Arme vorne senkrecht hochheben und beiderseits des Kopfes hinab zum Boden; wieder zurück zur Ausgangsstellung und so fort; verbunden mit I- und Is-Laut.
      b) Im Außenbogen. Die Arme beschreiben dicht am Boden von den Beinen bis zum Kopf einen weiten Seitenbogen. Sonst wie bei a),
      c) Rechten und linken Arm im Wechsel auf- und abwärtsführen; vorne hoch (wie bei a) und seitlich flach (wie bei b).

      Os-übung im Stand und Liegen:

      Im Stand:

      a) Rechten Arm und rechtes Bein langsam, seitlich - O oder Os singend - zur Os-Haltung hochheben und wieder ab.
      b) Dasselbe, Arm und Bein jedoch vorne hoch.
      c) übung a) und b) links üben.
      d) übung a) und b) miteinander verbinden: Nach Einnahme der Haltung a) Arm und Bein im Viertelkreis langsam zur Haltung b) führen; Arm und Bein ab, wieder hoch zu a), übergang zu b) und so fort.
      e) Die übung mit b) beginnen und in umgekehrter Folge, wie vorstehend beschrieben.
      f) übung d) und e) im Wechsel rechts und links.

      Im Liegen:

      a) Fuß und Arm seitlich, ohne den Boden zu verlassen in Os-Lage übergehen.
      b) Fuß und Arm vomBoden hochheben bis zur Os-Haltung. Rechts und links üben.

      Immer unter Beachtung des Lautmäßigen, wie wir es im Abschnitt „Runenlaut – Runenwort“ besprochen haben.

      Runenkombinationen:

      Als Beispiel:


      Is - Man - Tyr - Is

      Beide Arme vorne hochführen und Halten des I-Lauts (iiiiiiii), bei Einnahme der Is-Runen-Allschaltung übergehen zu S (ssssss), tief einatmen und Arme zur Man-Haltung erweitern, unter Beibehaltung derselben: mmmmmaaaannn (auch mit Widdermaske und Invertebration üben), abermals einatmen, dann Arme langsam senken zum Tyr-Asana und gleichzeitig mantrisch „Tyr“ sprechen; erneutes Einatmen und Arme ab zur Is-Grundstellung mit Is-Laut,
      solange der Luftvorrat reicht.

      Is-Ur

      Is-Grundstellung - Einatmend, I oder Is denkend, übergehen zur Allschaltung - I oder Is sprechen,
      singen oder summen - einatmen - dann mit ausladenden Armen ab zur Ur-Stellung - ausatmen auf U oder Ur - einatmend wieder zurück zur Allschaltung.
      Variante:
      Auch im Zehenstand erproben.
      Beim Hochführen der Arme anheben, beim Abwärtsgleiten zurück zur Ausgangsstellung.
      Wechsel der Laute:
      Arme bis zur halben Rumpfbeuge im I- oder Is-Laut senken, von hier ab übergehen zu U oder Ur.
      Beim Zurückgehen zur Allschaltung vorerst U oder Ur bis zu halber Höhe, dann übergleiten zu I oder Is,
      13. Vorstehende Runenkombinationen auf einer Ausatmung.
      Arme und Runenwort, bzw. -Laut gehen in rascher Folge fließend von einem Asana rhythmisch in das andere über.
      - Noch einige Beispiele mögen zu weiteren runengyrnnastischen Kombinationen anregen:


      - Is - Os - Rit - Bar - Thorn - Is
      - Is - Ka - Laf - Ur - Is
      - Is - Ka - Fa - Laf - Is
      - Is - Fa - Laf - Is
      - Is - Fa - Laf - Ur - Is
      - Is - Gibor - Is
      - Rit - Is - Tyr - Is


      Runenalphabet

      Runenalphabet
      Ferner lassen sich Runenworte in Laute aufgliedern und damit mantrisch wie gymnastisch auswerten.
      Nehmen wir die Runenworte der ersten Rune des Futhorks,

      - Fa:
      - FA - FE - FI - FO - FU