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Die Anwendung der Runen

Runenstein

Die Anwendung der Runen

Inhaltsverzeichnis
  1. Runen
  2. Was stellen die Runen dar?
  3. Anwendung von Runen in der Magie
  4. Richtige Runen-Auswahl
  5. Ratschläge, die man beachten sollte

Runen Futhark
  1. Runen
    1. Geheimnisvolle, magische, mystische und mächtige Zeichen?
    2. Oder primitive Schriftzeichen eines noch unterentwickelten Volkes?
    3. Oder geklaute und angepasste Buchstaben aus einer schon bestehende Schrift höher entwickelter Völker?
    4. Runen wirst du finden und Ratstäbe,
    5. Sehr starke Stäbe,
    6. Sehr mächtige Stäbe.
    7. Erzredner ersann sie, Götter schufen sie,
    8. Sie ritzte der hehrste der Herrscher.

    (aus Odins Runenlied)
    Es gibt auch unzählige Theorien über die Herkunft der Runen von Ableitungen aus dem lateinischen bis zu etruskischen Schriftzeichen.
    Runen sind, was immer man über ihre Herkunft auch glauben mag, keine Schrift zur übermittlung von Anweisungen, Erklärungen, Informationen aller Art so von einem zum anderen Menschen oder Gruppe. Runen sind mystisch, weil an Mystik gebunden. Sie dienen Angelegenheiten die unmissverständlich dem mystischen zu zuordnen sind.
    Runen kennen nicht Gut und Böse, sie kennen nicht Recht und Unrecht. Sie unterscheiden nicht in Leben und Tod. Runen geben keine Vorhersagen wie (bis Ende des Jahres wirst du den Mann kennenlernen den du heiratest und mit den du 4 Kinder haben wirst ) oder (du wirst in den nächsten drei Jahren vom Bus überfahren).
    Runen sind Werkzeuge, sie zeigen Tendenzen, Chancen, Möglichkeiten. Doch obwohl ich, aufgrund meines Glaubens den Runen große Macht zuordne, glaube ich doch nicht das Runen das Schicksal beeinflussen. Sondern nur verzögern oder beschleunigen können. Aber der, der sie zu deuten vermag und ihre Magie kennt, sie zu aktivieren vermag der kann der betroffenen Person Hinweise geben die betreffende Angelegenheit besser über die Bühne zu bekommen oder zu unterlassen. Das ändert zwar den Aspekt eventuell bestimmte Folgen aber niemals das Schicksal.
    Aber Runen ist das Thema nicht das Schicksal.
    Runen sind keine Tarotkarten mit denen die achso wichtigen menschlichen Problemchen gelöst werden. Die Runen zu befragen ob mir mein neuer Arbeitsplatz denn gefallen wird, oder ob mein Partner noch jemanden hat neben mir und seinem Ehepartner oder ob die Selbständigkeit mit der Imbissbude mich denn reich macht.
    Runen sind, meiner überzeugung aus eigenem Erleben, mächtige Zeichen und Werkzeuge der Magie und der Weisheit sie schaffen Verbindungen zu der Welt der Götter an die ich glaube. Sie können Wegzeichen und auch Wegbereiter sein Warner, Mahner und Unterstützer. Aber niemals wirklich niemals billige Jahrmarktsattraktionen zur Unterhaltung oder Beruhigung spießbürgerlicher Bedürfnisse dafür gibt’s ja den Esokram.
    Nachtrag:
    Wie ich schon erwähnte sind Runen für viele Asatru nicht Ableitungen aus fremden Schriftformen und Alphabeten übernommen sondern von den Göttern er.- gefundener "Schatz" der, möglicherweise durch Kwasir zu den Menschen kam.
    Ich glaube tatsächlich das es in etwa so geschehen ist. Zum einen weil es Sinn macht zum Zweiten ich mir nur so die macht der Runen zu erklären weis. Ein Mensch der sich mit Magie beschäftigt mag die Macht der Runen bis zu einem gewissen Grade sich nutzbar machen. Aber wäre er nicht ein Gott wenn er diese Macht gänzlich ausschöpfen könnte? Diese These setzt allerdings voraus das sich auch Magie bestimmten Gesetzen unterwirft. Das aber ist ein anderes Thema.
    Sich auf den Weg der Magie zu bewegen ist kein Spaziergang, kein Abenteuererlebnis für gelangweilte Hausfrauen oder irgendwelche selbst ernannte Spiritualmagier was immer das auch sein mag. Magie ist kein Spielzeug. Der Spruch: "Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um." Ist hier nicht unangebracht.
    Magie unkontrolliert und ohne die Grundlage der Macht des Glaubens kann durchaus erheblichen Schaden anrichten. Weniger gegen den Bezogenen als gegen den sich selbst überschätzenden Magier.
    Die Magie, speziell die Runenmagie sollte ausschliesslich nur angewandt werden auf der Grundlage eines komplexen und festen Glaubens und natürlich einer guten Ausbildung.
    Esoterisches Halbwissen zusammen gewürfelt aus verschiedenen Religionen und diversen philosophischen Weltanschauungen. Als Grundlage der Runenanwendung ist eine denkbar unmögliche Kombination. Das kann böse Folgen haben.
    Eines sollte aber immer im Kopf behalten werden.

    Amulett der Wikinger

    Ich muß nicht magisch aktiv sein, mich nicht mit Magie beschäftigen um meinen Glauben zu leben, Erfahrungen im Glauben zu machen oder diesen zu festigen. Magie sollte nur von denen betrieben werden die bereit sind diesen Weg zu gehen und das ist sicher nicht ein einfacher.

  2. Was stellen die Runen dar?
  3. Jede Rune ist ein Zeichen, welches den Menschen harmonisch mit der ihm umgebenden Welt - sowohl der magischen, als auch der realen - verbindet. Sie ist die Kraftform, die ihm ermöglicht, hohe und höchste geistige Energien in körperliche Energien - die sich körperlich auswirken - umzusetzen. Jede Rune ist eine "Lebensschrift". Runen wurden seit Menschengedenken geritzt, gezeichnet, gestellt, gegangen, getanzt - sie sind der Abdruck Gottes im Menschen.
    Sie stellen eine Verehrung dar - die der Mensch gegenüber der Göttlichkeit und dem Kosmos empfindet - sie sind ein praktisch Gottesdienst ! In den Runenzeichen stecken gewaltige Kräfte und Möglichkeiten - diese Zeichen weisen den Menschen den Weg in die Heimat des Göttlichen und schenken ihnen das geistige Erlebnis einer Vereinigung mit der Göttlichkeit - die Rune und die ihr innewohnende Kraft verbindet somit den Menschen mit der Göttlichkeit - und hier entdeckt man, daß jeder Mensch ein Teil Gottes ist.
    Die Runen sind der sicherste Weg zur Selbsterkenntnis - denn sie halten keine Lüge aus und führen so zu einer gesunden körperlichen, geistigen und seelischen Einstellung.
    Die Runenlehre führt uns zurück zu einem spirituellen Weg, den schon unsere Vorfahren gegangen sind - dieser Weg, im Verständnis des Zutrauens, daß wir unserem Gewissen und der Selbstverständlichkeit des Menschen folgen sollten und nicht der Stimme der uns umgebenden, allgegenwärtigen, sich gross gebärdenden Schulwissenschaft, die sich letztendlich auf Technik gründet und daher a priori amoralisch (ohne Zugriff auf irgendeine Form der Moral) ist.
    Die Runen führen uns zurück zum Urwissen - dies ist nicht der Weg der Materie - zum Wissen unserer "Ahnen" - die mehr wußten über die Zusammenhänge in der Natur und zwischen der Natur und Göttlichkeit als wir uns träumen lassen - wir, die ja bis dato den Weg der Materie gegangen sind.
    In diesem alten, uraltem Wissen über die Runen, das in uns ist - ist nichts künstlich - alles ist natürlich und vollkommen und in uns und um uns geschaffen - es ist alles ursprünglich Gewachsenes.

  4. Anwendung von Runen in der Magie
  5. Runen waren zunächst nichts anderes als die Buchstaben eines Alphabetes (Futhark), das die Priester der altnordischen, germanischen und angelsächsischen Völker vor etwa 1500 Jahren für ihre heiligen Zwecke benutzten. Daher rühren auch die Kräfte, die man den Runen zuspricht. Runen sind mit dem römischen, griechischen oder hebräischen Alphabeten vergleichbar. Aber sie sind viel mehr als nur ein Alphabet.
    Rune bedeutet geheim oder verborgen und ist verwandt mit dem mitteldeutschen Wort „raunen“ und mit dem irischen „run“, was soviel wie ein Geheimnis bedeutet.
    Runen sind untrennbar mit der Mythologie der Menschen verbunden, von denen Sie geschaffen wurden und vermitteln ein komplexes Bild derer Gesellschaft.Die altnordische Mythologie umfasst sowohl Schöpfungs- als auch Weltuntergangsmythen. Sie verbindet die Familien verschiedener Götter, sowie deren Zuständigkeiten im Verlauf der Geschichte.
    Die bekanntesten altnordischen Götter und Göttinnen sind:

    1. Odin,
    2. Thor,
    3. Tyr,
    4. Frey,
    5. Freya,
    6. Frigga,
    7. Balder,
    8. Loki.

    Odin, auch als Wotan oder Allvater bekannt, wird oft mit zwei Raben (Hugin, was Gedanke bedeutet, und Munin, was Erinnerung bedeutet), seinen Boten, dargestellt.
    Als Oberster unter den Göttern war Odin berühmt für seine Weisheit, aber auch für seine Unberechenbarkeit. Odins Sohn Thor war der Gott des Wetters und insbesondere des Donners. In vielen Darstellungen schwingt er einen Hammer mit dem er die Feinde seiner Schutzbefohlenen zu erschlagen pflegte.
    Tyr war der eigentliche Kriegsgott.
    Einige seiner Eigenschaften wurden später von Odin übernommen. Frey war ein Fruchtbarkeitsgott und der Gott des Sommers. Freya, die Göttin der Sexualität und der Schönheit war Freys Schwester und wird oft mit Frigga verwechselt. Frigga war Freys Frau und schenkte Odin einen Sohn, der Balder genannt wurde. Balder, der als der schönste der Götter betrachtet wurde, war ein Experte für Kräutermedizin und Runen – trug letztere sogar auf der Zunge.
    Runen werden in der Magie z.B. bei der Herstellung von Amuletten und Talismanen, zum Orakeln, für divinatorische Zwecke und in Ritualen eingesetzt.

  6. Richtige Runen-Auswahl
  7. Selektion der Runen nach Verpflichtungen, die den Schutz des Anwenders darstellen. Ohne diese Verpflichtungen gibt es keinen Zugang zur Kraft - die grossen 3 (M U T - mit Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit, zur Treue und zur Glaubwürdigkeit) dienen nämlich der Kraft und schützen den Anwender - ohne dies 3 ist der Zugriff auf Runenkräfte nicht möglich (Gleichnis: Steckdose und Saurüssel - sie schauen ähnlich aus - aber aus der einen kommt Energie,aus der anderen Grunzen). Ausnahme: Arbeiten mit ausschliesslich Dienenden - wie z.B. beim Heilen.
    Für die Erlangung der Kraft ist das Einhalten der großen 3 für mindestens 9 Tage erforderlich - erstrebenswert ist es, sich immer an die großen 3 zu halten (man kann dann immer über die Kraft verfügen - aber der Mensch ist bekanntlich schwach!)
    In diesem Zusammenhang sei auf einen schweren Denkfehler hingewiesen:
    "Wenn ich mich 9 Tage an die grossen 3 halte, dann kann ich mit der Runenkraft jemand gewaltig schaden"

    1. ich habe ja Zugang zur Kraft - dies ist zweifelsohne richtig
    2. ich kann die Kraft gezielt Verwenden - auch dies stimmt
    3. ich bin geschützt durch die großen 3 - mir kann kein Schaden zugefügt werden - und das ist beim Missbrauch ein gewaltiger Irrtum - warum?

    Die Kraft hat - wie oben erwähnt - normalerweise ihr Lager in den grossen 3 - daher ist sie wirksam und ihre Richtung ist vom Anwender vorgegeben. Allerdings wird der Schutz durch die 3 während eines missbräuchlichen Rituals (Schaden zufügen entgegen von Wahrhaftigkeit, Treue und Glaubwürdigkeit - gegen jedes Recht) sofort aufgehoben, da sie während eines missbräuchlichen Rituals für den Anwender nicht mehr zutreffen!!!
    Damit fehlt der Kraft das Lager in den grossen 3 - das Lager ist nun der Anwender selber und damit richtet sich die missbrauchte Kraft nicht nur gegen das Ziel, sondern verstärkt gegen den Anwender!
    Warum?
    Das Opfer ist ja schon auf Grund seiner Unwissenheit wahrhafter als der Anwender und daher zumindest z.T. durch MAN geschützt - sie macht das "Opfer" ungleich mächtiger als den Täter - es kommt zum Rückschlag der Kraft auf den Anwender - der bedingt durch den Missbrauch schutzlos dasteht! Nochmals - es gibt keine Rune für Gnade !

  8. Ratschläge, die man beachten sollte
    1. Runen sind eine Entität (Inhalt) der Schöpfung
    2. Daher gelten sie nicht nur für gewisse Volksgruppen, sondern für das ganze belebte und unbelebte Universum.
    3. Mache nie den Fehler, eine esoterische Arbeit unbegrenzt durchzuführen
    4. Dabei werden Mechanismen in Gang gesetzt, die eine totale Eigengesetzlichkeit und Eigendynamik entwickeln und somit nicht mehr kontrollierbar werden. Nimm Dir bei jedem esoterischen Ritual vor, wie lange und in welchen geographischen Bereich es wirken soll, setze bewusst auch Bedingungen - ähnlich wie bei einem Vertrag. So hast Du nämlich die absolute Kontrolle, solange Du Dich selbst an diese Bedingungen hältst!
    5. Auch mit solchen Aussagen - wie "es gibt keine Rune für Gnade, sie kennen kein Mitleid und keine Barmherzigkeit"

    6. Damit muß man sehr differenziert umgehen. Ich kann mich noch ganz konkret an einen Fall aus meiner jüngsten Vergangenheit erinnern, wo die SIG deswegen fast einen Freund von mir umgebracht hat (oder noch umbringen kann) und an eine andere Situation, wo ich unbewusst einem anderen Menschen sehr weh getan habe, obwohl ich die beste Absicht hatte - und schuld war in beiden Fällen ein zu starres Festhalten an diesem Grundsatz!

    7. Zulassen und Loslassen
    8. es gibt nicht den totalen Schutz - weil sonst wird er zum Panzer, der die Seele erdrückt. Emotional muß man, wenn man dazu bereit ist, des öfteren sich öffnen und Dinge zulassen - den sonst ist die Lebensfreude beim Teufel! Noch wichtiger ist das Loslassen - sich nicht an irgendetwas klammern, bei dem man ein schlechtes Gefühl hat, wo man verletzt wird (besser fallen lassen wie eine heisse Kartoffel! - bevor man sich verbrennt).

    9. Zusammenfassung der Ethik - und das ist mir das wichtigste
    10. Als Lebensprinzip niemand etwas wegnehmen und niemand weh tun - leben unter MAN, UR, TYR (die Wahrhaftigkeit suchen - bevor man lügt, da´schweigt man lieber, denn die Zunge ist ein böser Muskel [soll ich Dich anlügen oder lieber den Mund halten - als Antwort auf eine Frage, die man nicht beantworten kann oder will], dafür steht MAN. Zu dem stehen, was man sagt und tut - die Worttreue oder Treue im weiteren Sinn (=UR). Und dadurch steht man unter der TYR - man wird glaubwürdig.