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ehemaliger Wasserturm von Neuseddin

ehemaliger Wasserturm von Neuseddin


Werk Seddin


Neuseddin

Neuseddin Gemeinde Seddiner See
Breitengrad 52.2833 Längengrad 12.9833 Höhenlage(feet) 164
Breite (Grad Minuten Sekunden) 52° 16´ 60 N Länge (Grad Minuten Sekunden) 12° 58´ 60 E Höhenlage (Meter) 49

Geografische und weitere Daten über Neuseddin unter→ www.fallingrain.com


Die Gemeinde Seddiner See liegt ca. 20 Km südwestlich von Potsdam, der Landeshauptstadt vom Bundesland Brandenburg.
Die Gemeinde besteht aus den Orten:

  1. Neuseddin, mit einer Größe von 1.409 ha und "2800 Einwohnern".
  2. Kähnsdorf, mit einer Größe von 484 ha und 270 Einwohnern
  3. Seddin, mit einer Größe von 528 ha und 1.130 Einwohnern.

Namensgeber für die Gemeinde ist der Große Seddiner See.
Ehrenbürger der Gemeinde Seddiner See
ist der 2009 leider verstorbene Herr Fritz Klewitz †,
« Bürgermeister der Gemeinde Neuseddin von 1965 bis 1985. »
Die Gemeinde in Zahlen:

  1. Umfang des Gemeindegebietes:   ca. 24 km2
  2. Einwohnerzahl: 4.200
  3. Höchste Erhebung: Rauher Berg 78,5m
  4. Durchschnittliche Höhenlage:  55m über NN
  5. Größte Wasserfläche:   Großer Seddiner See mit ca. 252 ha

Das Wappen der Gemeinde Seddiner See.

Wappen der Gemeinde Seddiner See

Neuseddin - Ortsteil der Gemeinde Seddiner See

Neuseddin ist flächenmäßig der größte Ortsteil der Gemeinde Seddiner See. Er umfasst eine Fläche von 1.409 ha und ist dem direkten Umland von Potsdam (Entfernung ca. 15 km) wie auch dem von Berlin (ca. 20 km entfernt) zuzuordnen. Der Gemeindeteil wird von großräumigen Forstflächen umgeben, die sich größtenteils im Landschaftsschutzgebiet "Potsdamer Wald- und Havelseengebiet" befinden. Neuseddin grenzt im Nordwesten an den Rangierbahnhof Seddin und im Osten an das Gewerbegebiet und besteht im wesentlichen aus zwei Siedlungen verschiedener Epochen; der Eisenbahnersiedlung mit Gartenstadtcharakter und der Siedlung in Plattenbauweise. Die Eisenbahnersiedlung wurde zwischen 1919 und 1970 als Wohnsiedlung mit Wohnfolgeeinrichtungen errichtet und zeigt deutlich die unterschiedlichen Strömungen der wechselnden Architekturauffassungen und städtebaulichen Leitbilder. Sie wird geprägt durch 2-geschossige Mehrfamilien-Siedlungshäuser und umfangreiche Gartenanlagen. Die Plattenbausiedlung in der Hans-Beimler-Straße mit 550 Wohneinheiten entstand zwischen 1970 und 1989 infolge der Ansiedlung eines NVA-Truppenteiles. Als Nachfolgeinvestition wurden Schule, Kinderkrippe/-garten und Einkaufseinrichtungen errichtet. Mit der Wende wurde in Neuseddin ein neuer Abschnitt in seiner Geschichte eingeleitet. Die NVA-Dienststellen wurden aufgelöst, das Gelände privatisiert und Teile davon an die Gemeinde übergeben, hierbei auch eine Vielzahl von Wohnungen und die sozialen Einrichtungen. Mit der Wirksamkeit des Zusammenschlusses der Orte Seddin, Kähnsdorf und Neuseddin zur Gemeinde Seddiner See im Dezember 1993 erarbeitete man zahlreiche Dokumente zur Vermarktung des Standortes und zu seiner sinnvollen Bebauung sowie zur Entwicklung des Tourismus. Ziel aller Planungen war: In Neuseddin soll sich der Geschosswohnungsbau konzentrieren. Mit einer behutsamen Arrondierung oder Nachverdichtung durch Mehrfamilienhäuser soll die Gunst des Standortes - nämlich kurze Wege zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu den Arbeitsplätzen genutzt werden.

Deshalb erfolgte:

  1. die Sanierung der Wohnungen,
  2. die Schaffung von neuem Wohnraum,
  3. ein erweitertes Angebot an Kita-Plätzen,
  4. die Erhaltung des Schulstandortes
  5. und eine Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten.

So entstanden in der Dr.-Albert-Schweitzer-Straße durch Neubau über 180 Wohnungen. Die Gebäude der alten Schule am Breitenbachplatz wurden verkauft und zum Wohnen umgebaut. Die kommunalen Wohnungen in der Karl-Marx-Straße und Hans-Beimler-Straße wurden in mehreren Etappen saniert und modernisiert. Im Anschluss erfolgte der Straßenneubau in der Karl-Marx-Straße. Ebenfalls wurde das Wohnumfeld dieser Wohnanlagen neu gestaltet. Auch die Wohnhäuser in der Eisenbahnersiedlung wurden saniert und modernisiert. Die Häuser in der Schmiedestraße sind hierbei besonders zu betrachten. Eine große Anzahl fand bis heute neue Eigentümer, die aus der maroden Bausubstanz wieder ein ansehnliches Gebäude schafften. Am Rand der Neubausiedlung entstand eine Wohnanlage mit 20 Einfamilienhäusern. Das Gelände der alten Kindertagesstätte an der Hans-Beimler- /Kunersdorfer Straße fand einen neuen Eigentümer. Dafür baute die Gemeinde die neue Kita Waldsternchen in ruhiger Lage am Waldrand. Die im ehemaligen Ambulatorium beheimatete Kita konnte ebenfalls in das neue Gebäude einziehen. Auf dem Gelände an der Kunersdorfer Straße befinden sich heute verschiedene Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen sowie zwei Wohnhäuser mit 2-Raum- Wohnungen. Die 1972/73 errichtete Schule sieht heute wie neu aus. Erhebliche Mittel hat die Gemeinde eingesetzt, um das Gebäude außen und innen zu sanieren. Zusätzlich wurde der Schulstandort durch den Neubau eines Gebäudes in Containerbauweise für die Grundschule erweitert. Auch die Turnhalle wurde von 1999 bis 2001 komplett saniert. Einen großen Teil der bebauten Fläche nimmt das Gewerbegebiet ein. Die Bebauungspläne für das Gewerbegebiet schufen die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen. Das Areal von ca. 67 ha Größe ist bis auf Flächen, die als eingeschränktes Gewerbegebiet eingestuft sind, ausgelastet. Dieses Gebiet grenzt an die vorhandene Wohnbebauung an und konnte dadurch bisher nicht vermarktet werden. In Neuseddin ist eine Vielzahl der Bürger in Vereinen organisiert. Größter Verein ist der ESV Lok Seddin mit einer 80-jährigen Vereinsgeschichte, der Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten der sportlichen Betätigung bietet. Daneben beleben u.a. Kleingartenvereine das öffentliche Leben. Die Geschichte des Ortes wird von einzelnen Bürgern und von den Heimatfreunden Neuseddin aufgeschrieben.

Beiträge zur Ortsgeschichte, erarbeitet vom Chronikkreis der Heimatfreunde Neuseddin, erschienen als Broschüre.


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