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Kreuzritter

Mit seinem Appell verlieh der Papst den christlichen Rittern neuen Glanz. So bekamen die Ritter eine "Aufgabe", die allgemein anerkannt wurde. Durch den Appell animiert, wurden plötzlich auch Adelige wie Fürsten, Grafen, Herzöge und auch Könige und Kaiser zu Rittern. Nun stellten sie sich gemeinsam mit ihren Untertanen dem Krieg. Der Papst hatte Christus selbst zum obersten Lehnsherren gemacht und so war es plötzlich für den Hochadel keine Schande mehr Seite an Seite mit rangniedrigeren Männern für Christus zu kämpfen. Kreuzritter empfanden sich also als Streiter Christi.
Außerdem gab es nun den christlichen oder geistlichen Ritter. Er verpflichtete sich ein Gelübde zu halten. Er nahm die Mönchstugenden an: Armut, Keuschheit und Gehorsam. Geistliche Ritter waren wie kämpfende Mönche. Eigentlich entstanden diese Orden, weil es nötig war, die Kranken und Verwundeten der Kreuzzüge zu pflegen. Mit der Zeit schalteten sich die Orden aber immer mehr in die kämpferischen Auseinandersetzungen mit ein.
Im Heiligen Land entstanden während der Kreuzzüge drei große geistliche Ritterorden: die Johanniter, die Templer und der Deutsche Orden. In ihnen vereinte sich die Elite des europäischen Adels. Unterscheiden konnte man die Ritterorden an ihren verschieden farbigen Kreuzen auf Wappen und Brust: Die Templer hatten ein rotes Kreuz auf weißem Waffenrock, einer Art überhang. Der Deutsche Orden trug ein schwarzes Kreuz auf weißem Untergrund und die Johanniter ein weißes Kreuz auf schwarzem Grund.

  1. Kreuzzüge und die Juden.
  2. Die Kreuzritter und ihre Verbrechen an den Juden


    Gottfried von Boullions rief dazu auf, zuerst das Blut Christi im eigenen Land zu rächen. Darauf hin kam es zu Pogromen gegen die Juden in Trier, Speyer, Worms, Mainz und Köln. Bemerkenswert ist, dass es zuerst, wie bei Rick Joyner propagiert, ein Kreuzzug der Frauen und Kinder war, von denen dann viele schmählich umkamen, oder als Sklaven endeten. Danach erst brach das echte Heer der Kreuzritter auf, das auf seinem ganzen Weg bis Jerusalem die jüdischen Gemeinden auf schrecklichste Weise verwüstete.
    1145 rief Abt Bernhard von Clairvaux zum 2. Kreuzzug auf. König Ludwig VII. von Frankreich, der Stauferkönig Konrad III. und Roger II. von Sizilien folgten diesem Aufruf und machten sich im Frühsommer 1147 mit ihren Heeren Richtung Jerusalem auf. Blinder Juden-Hass begleitete auch diesen Kreuzzug und verheerte die jüdischen Gemeinden.
    1099 erstürmten die Kreuzfahrer Jerusalem nach fünf Wochen Belagerung. Die militärisch gerüsteten Pilger richteten daraufhin ein furchtbares Blutbad an, in dem sie die ganze muslimische Bevölkerung, einschliesslich der Frauen und Kinder, Alten und Kranken, umbrachten. Die Juden wurden ebenso alle umgebracht. Die Häuser und Moscheen wurden geplündert. In einer älteren historischen Quelle ist davon die Rede, dass es bis zu jenem Zeitpunkt im Jahr 1099 kein grösseres Blutbad gegeben hatte. Es ist nicht vorstellbar, was am Ganzen christlich gewesen sein soll.
    Friedrich II. aufgrund eines Kreuzzugsgelübdes und weil ihm der Papst Gregor IX. mit Exkommunikation drohte. Er erreichte auf friedlichem Wege ein Abkommen mit dem ägyptischen Sultan, das den Zugang der Christen zu Jerusalem ermöglichte.
    Die Johanniter wachten angeblich mit ihren Schiffen darüber, dass die Muslime nicht in den östlichen Mittelmeerraum vordrangen. In Wirklichkeit kaperten sie Schiffe aller Art und nahmen die Passagiere gefangen. Wer kein Lösegeld organisieren konnte, wurde versklavt. Die Kreuzritter waren also Raubritter und kaum von gewöhnlichen Piraten zu unterscheiden. Alle Juden auf Malta wurden von den Rittern versklavt. Die Insel blieb bis zur Eroberung durch die Franzosen 1798 ! die letzte Bastion der Sklaverei und des Sklavenhandels Europas. Malta und die Malteser wurden so zum Inbegriff aller im Namen Christi an den Juden verübten Greuel. Nach dem Ende der Kreuzfahrerperiode richtete sich ihr Kreuzzugs-Eifer gegen „Ungläubige und Ketzer“ in der eigenen Umgebung, so gegen die heidnischen Litauer im Baltikum oder die Mauren in Spanien oder die Waldenser. Mit anderen Worten, die Malteser bekämpften inqusitorisch alle, die sich der Kirche nicht beugten.

  3. 1096 - 1099 Erster Kreuzzug
  4. Gottfried von Boullions rief dazu auf, zuerst das Blut Christi im eigenen Land zu rächen. Darauf hin kam es zu Pogromen gegen die Juden in Trier, Speyer, Worms, Mainz und Köln. Bemerkenswert ist, dass es zuerst, wie bei Rick Joyner propagiert, ein Kreuzzug der Frauen und Kinder war, von denen dann viele schmählich umkamen, oder als Sklaven endeten. Danach erst brach das echte Heer der Kreuzritter auf, das auf seinem ganzen Weg bis Jerusalem die jüdischen Gemeinden auf schrecklichste Weise verwüstete. 1119 Gründung des Kreuzritter-Ordens der Templer
  5. 1146-1147 Zweiter Kreuzzug
  6. 1145 rief Abt Bernhard von Clairvaux zum 2. Kreuzzug auf. König Ludwig VII. von Frankreich, der Stauferkönig Konrad III. und Roger II. von Sizilien folgten diesem Aufruf und machten sich im Frühsommer 1147 mit ihren Heeren Richtung Jerusalem auf. Blinder Juden-Hass begleitete auch diesen Kreuzzug und verheerte die jüdischen Gemeinden. 1155 Gründung des Kreuzritterordens der Johanniter
  7. Dritter Kreuzzug 1189 - 1191
  8. Im Oktober 1187 rief Papst Gregor VIII. in einer Enzyklika zum 3. Kreuzzug auf. Der Aufruf wurde emphatisch begrüßt, die drei bedeutendsten europäischen Monarchen leisteten ihm 1189 Folge: Kaiser == Friedrich I. Barbarossa, der französische König Philipp II. Augustus und der englische König Richard I. Löwenherz. Ihre Heere bildeten das größte Kreuzfahreraufgebot aller Zeiten, aber das Ergebnis des Unternehmens blieb mager:
    1190 Gründung des Deutsche Ordens während der Belagerung von Akko.
    Er wird auch "Deutschritterorden", "Deutschherrenorden" oder "Kreuzritterorden", lateinisch "Ordo domus Sanctae Mariae Theutonicorum" genannt.
    Ordenszeichen war das schwarze Kreuz auf weißem Mantel. 1095 Papst Urban II. rief auf dem Konzil von Clermont zum Kreuzzug auf. Damit gab er den Startschuss für die verschiedenen Wellen der Eroberung von Westen her, die zwei Jahrhunderte andauern sollten.
    1099 erstürmten die Kreuzfahrer Jerusalem nach fünf Wochen Belagerung. Die militärisch gerüsteten Pilger richteten daraufhin ein furchtbares Blutbad an, in dem sie die ganze muslimische Bevölkerung, einschliesslich der Frauen und Kinder, Alten und Kranken, umbrachten. Die Juden wurden ebenso alle umgebracht. Die Häuser und Moscheen wurden geplündert. In einer älteren historischen Quelle ist davon die Rede, dass es bis zu jenem Zeitpunkt im Jahr 1099 kein grösseres Blutbad gegeben hatte. Es ist nicht vorstellbar, was am Ganzen christlich gewesen sein soll.
  9. 1202 bis 1204 vierter Kreuzzug
  10. Papst Innozenz III. hatte 1198 dazu aufgerufen 1212 Erneuter Kinderkreuzzug. Diejenigen, die nicht schon in Genua oder Marseille wieder umkehrten, verschwanden spurlos, sie wurden wahrscheinlich in die Sklaverei verkauft.
  11. 1228 fünfter
  12. Kreuzzug Friedrich II. aufgrund eines Kreuzzugsgelübdes und weil ihm der Papst Gregor IX. mit Exkommunikation drohte. Er erreichte auf friedlichem Wege ein Abkommen mit dem ägyptischen Sultan, das den Zugang der Christen zu Jerusalem ermöglichte.
  13. 1248 bis 1254 sechster Kreuzzug
  14. Diesen organisierte und finanziert von König Ludwig IX. von Frankreich.
    1244, wurde Jerusalem von den Moslems, diesmal definitiv, zurückerobert. Weitere Kreuzzüge versuchten zwar, die Eroberer zurückzudrängen. Sie wurden von den ägyptern aber daran gehindert.
  15. 1270 siebter und letzter Kreuzzug
  16. Durch König Ludwig IX. 1291 Schlacht von Akko, die letzte Kreuzfahrerbastion war gefallen. Die Johanniter zogen darauf vorübergehend nach Zypern.
    1309 eroberten die Johanniter die Insel Rhodos, wo sie ihr Hauptquartier einrichteten. Sie schufen einen souveränen Territorialstaat mit dem Großmeister als Oberhaupt.
    1312 gingen auch die Besitztümer der Templer auf die Johanniter über, die nun zumeist unter der Bezeichnung Rhodiner auftraten.
    1522 Der osmanische Herrscher Süleiman I., "der Prächtige", erobert die Insel Rhodos und vertreibt die Johanniter.
    Die Kämpfe um die Inseln Malta und Rhodos waren überaus heftig und brutal auf beiden Seiten. Es geschahen unbeschreibliche Gräuel. 1530 Kaiser Karl V. belehnte den Johannitern die Insel Malta. Ab hier nannten sich der Orden Malteserritter.
    Die Johanniter wachten angeblich mit ihren Schiffen darüber, dass die Muslime nicht in den östlichen Mittelmeerraum vordrangen. In Wirklichkeit kaperten sie Schiffe aller Art und nahmen die Passagiere gefangen. Wer kein Lösegeld organisieren konnte, wurde versklavt. Die Kreuzritter waren also Raubritter und kaum von gewöhnlichen Piraten zu unterscheiden. Alle Juden auf Malta wurden von den Rittern versklavt. Die Insel blieb bis zur Eroberung durch die Franzosen 1798 ! die letzte Bastion der Sklaverei und des Sklavenhandels Europas. Malta und die Malteser wurden so zum Inbegriff aller im Namen Christi an den Juden verübten Greuel.
    Nach dem Ende der Kreuzfahrerperiode richtete sich ihr Kreuzzugs-Eifer gegen „Ungläubige und Ketzer“ in der eigenen Umgebung, so gegen die heidnischen Litauer im Baltikum oder die Mauren in Spanien oder die Waldenser. Mit anderen Worten, die Malteser bekämpften inqusitorisch alle, die sich der Kirche nicht beugten.
    Fazit:
  17. Ritter der Finsternis
  18. Die Kreuzzüge sind zusammen mit der ihnen verwandten Inqusition, der Inbegriff aller Gräuel, die im Namen Christi und im Zeichen des Kreuzes an den Juden verübt wurden.
  19. Raubritter
  20. Die Kreuzzüge waren Expansationsunternehmen der westeuropäischen Feudalherren, welche durch die römische Kirche gesteuert wurden. Sie waren eine Invasion in die islamische Welt. Von einem Abwehrkrieg gegen den Islam kann da nicht gesprochen werden, denn der Islam drang erst viel später in Zentraleuropa ein:
    1453 Mehmed II.und seine Osmanen erobern Konstantinopel (Istanbul)
    Der Islam gelangt nach Osteuropa.
    1526 Die Türken erobern Ungarn und bedrohen Wien.
    1529 Türken vor Wien durch Suleiman den Prächtigen
    1668 2. Belagerung Wiens und Bedrohung Mitteleuropas durch die Türken.
  21. Erben der Blutschuld
  22. Die verschiedenen Orden, deren geistige Wurzeln auf die Kreuzritter zurückgehen, allen voran die Malteser, rühmen sich heute noch stolz der Kreuzzüge. Dadurch zeigen sie, dass sie keinerlei Bewusstsein für die immense Blutschuld haben, die die Kreuzritter auf sich geladen haben. Vielmehr rühmen sie sich heute noch des vergossenen Blutes unschuldiger Menschen.
  23. Quellen:
  24. http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?Glossar/Kreuzzug.htm Die Kreuzzüge aus katholischer Sicht
    http://www.efb.ch/Texte/adkrz.htm Die Kreuzzüge: Ev. Fernbibliothek
    http://www.angelfire.com/al/AttardBezzinaLawrenc/123.html Geschichte der Juden von Malta
    http://www.helmut-zenz.de/hzisla10.html Geschichte des Islam