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Wegepunkte nach Caputh

Wegepunkte nach Caputh

Wegepunkte nach Caputh



Dampferanlegestelle lange Brücke in Potsdam
Anlagestelle Lange Brücke
Unterhalb des 16 Stockwerke hohen Hotels Mercure fährt die Weiße Flotte ab. Neben und hinter dem Hotel liegt der wiederhergestellte Lustgarten, die älteste Gartenanlage Potsdams. Vom alten Garten zeugen die Ringkolonnaden und das Neptunbecken. Die Gebäude unterhalb des Hotels beherbergen den Schiffskartenverkauf und das spanische Restaurant „El Puerto“ (tgl. ab 11 Uhr).
Caputher Schloss
Schloss Caputh
Der kurfürstlich-königliche Landsitz ist der einzige erhaltene Schlossbau der Potsdamer Kulturlandschaft, der die Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm repräsentiert. Das ab 1662 errichtete Anwesen gehörte dessen zweiter Gemahlin Dorothea. Hauptattraktion ist der von König Friedrich Wilhelm I. eingerichtete Sommerspeisesaal mit 7400 holländischen Fayencefliesen. (Di.-So. 10-17 Uhr, Telefon 033 209-70 345).
Albert Einstein
Einstein in Caputh
„Es ist ein Paradies“, schrieb Albert Einstein 1929 über Caputh und seine Lieblingsgewässer, den Templiner See, den Petzin-und Schwielowsee. Damals bezog er ein von Konrad Wachsmann erbautes Holzhaus. Es liegt bis heute direkt am Wald, nur der von Einstein gerühmte Blick aufs Wasser ist verbaut. Zu Fuß konnte er den Steg mit seinem „dicken Segelboot“ erreichen. Es war mit einem Hilfsmotor ausgestattet. Auf den Segeltouren dachte er oft über seine physikalischen Theorien nach, so dass sich an Bord stets Papier und Bleistift befanden. Ende 1932 begab sich das Genie mit seiner Frau auf eine Vortragsreise in die USA. Nach Hitlers Machtantritt kehrte er nie wieder nach Deutschland zurück.
Schwielowsee mit Eisenbahnbrücke
Eisenbahnbrücke über die Havel an der Promenade im Caputher Gemünde
Theodor Fontane geriet bei seinem Besuch am 800 Hektar großen Schwielowsee 1869 geradezu ins Schwärmen. „Er ist behaglich, sonnig und hat die Gutmütigkeit aller breit angelegten Naturen“ schrieb er. Die mittlere Wassertiefe liegt bei sieben Metern. Es gibt aber auch mitten auf dem See ganz flache Stellen, wo die Bootsfahrer aussteigen und ins Wasser springen können.
Strandbad Caputh
Strandbad Caputh
Herzstück der Anlage ist außer dem schönen Sandstrand ein italienisches Restaurant. Die Terrasse mit Seeblick verbreitet ein südländisches Gefühl. Eine Surfschule vermietet Bretter und Boote (Sa. u. So. 10 bis 19 Uhr). Das Strandbad Caputh ist von Juni an täglich geöffnet (Telefon 033 209-80 851,www.strandbad-caputh.de).
Caputher Fähre Tussi 2
Neue Fähre Caputh "Tussi II"
Seit 1853 verbindet eine kettenbetriebene Seilfähre Caputh mit Geltow. Sie fährt allerdings schon seit langer Zeit mit Motorkraft. Seit 1998 verrichtet „Tussy II“ hier ihren Dienst. Der Vorgänger liegt im Strandbad Caputh. Eine Fahrt dauert nur wenige Minuten und kostet pro Person 50 Cent. Direkt an der Fähre befinden sich zwei Gaststätten – das traditionsreiche Fährhaus und das anspruchsvollere Landhaus Haveltreff (beide tägl. ab 12 Uhr).
Villa Frank auf dem Franzensberg in Geltow in der Siegmund Freud wohnte
Franzensberg
1874/75 ließen sich betuchte Berliner hier ihre Sommervillen errichten. 1925 kamen weitere Häuser hinzu. Ins Auge fällt besonders die denkmalgeschützte „Franksche Villa“, die im Bauhausstil von einem Sohn des berühmten Psychiaters Sigmund Freud erbaut worden war. Zwei Häuser gehören der Evangelischen Jugendhilfe. Sie übernahm nach der Wende den einstigen Kinderheimkomplex „Lotte Pulewka“.
Baumgartenbrück
Baumgartenbrück
1674 entstand hier die erste Holzbrücke, 1905 eine stählerne Bogenbrücke, zu deren Schmuck die heute gegenüber der Gaststätte aufgestellten Tierfiguren dienten. Die Wehrmacht sprengte die Brücke kurz vor Kriegsende. Einen Behelfsübergang löste 1951 ein Bauwerk aus Stahl ab. Die jetzige Brücke wurde kurz vor der Wende fertig gestellt. Die Gaststätte mit Terrasse geht auf 1748 zurück. Fontane verglich den Ausblick mit der „Brühl’schen Terrasse“ in Dresden (tgl. ab 12 Uhr, Telefon 033 27-55 211).
Resort Schwielowsee
Resort Schwielowsee
Für 45 Mio. Euro entstand auf dem Gelände eines früheren Jugendtouristhotels eine große Freizeitanlage. Seit der Eröffnung Mitte April 2005 stehen den Urlaubern ein 124-Zimmer-Hotel, 13 Ferienhäuser und acht Pfahlbauten zur Verfügung. Tagesgäste können das Restaurant „Seegarden“, das Hafenrestaurant „Ernest“ (nach Hemingway) sowie die Bootsausleihe nutzen. Zur Auswahl stehen kleine 5-PS-Boote sowie Ruderboote mit und ohne Hilfsmotor.
Dampfschiff Gustav
Dampfschiff Gustav
Im Jahre 1908 lief der Schleppdampfer unter dem Namen „Auguste“ in Brandenburg (Havel) vom Stapel. Der Schiffer Gustav Thiele aus Lehnin taufte ihn später auf seinen Vornamen. Bis 1987 zog der Dampfer Kähne über die Havel, Elbe und Oder. Ein Jahr später kaufte ein Spandauer Unternehmer das Schiff und verhinderte so die Verschrottung. Doch der Kessel wurde erst wieder 2001 richtig befeuert, als „Gustav“ nach langer Restaurierung erstmals für die „Haveldampfschiffahrt Potsdam“ auf Tour ging.